Archiv der Kategorie: Film, TV & Radio

Regel 10: Gier ist unendlich

Es weihnachtet wieder – und es ist Zeit für den Adventskalender.
Nach einem turbulenten Jahr habe ich mich entschieden, meinen Beruf einmal von der heiteren Seite zu betrachten – und bediene mich dazu der Erwerbsregeln der Ferengi aus den Star-Trek-Serien (Raumschiff Enterprise), den Rules of Acquisition. Ich wünsche in den kommenden Tagen bis Weihnachten viele vergnügliche Lesestunden.

Regel 10: Gier ist unendlich

Seit Wochen warte ich auf die Zahlung eines englischen Kunden. Prima, denke ich, das Geld generiert auf seinem Konto Zinsen, nicht auf meinem. das wussten schon die Ferengi aus Star trek: Gier ist unendlich.
Auf Kosten anderer, versteht sich.
Und ich übersetze ja auch nur, weil es mir Freude macht. Geld, wer braucht das schon? Es ist im Grunde vollkommen überbewertet.
Aber wenn das Geld dieses Kunden endlich eintrifft, mutiere ich selbst zum Ferengi und denke an Regel 1: Hast Du erst ihr Geld, gib es nie zurück.

Und da ich ja Übersetzerin bin, habe ich hier die englische Übersetzung – und die sogar gratis:
Once you have their money, never give it back.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Übersetzen, Film, TV & Radio, Sprache, Star Trek, Weihnachten

Traduteca – Podcast-Tipp

Vergangenen Freitag haben wir in unserem Übersetzerblog auf die Radio-Sendung „Zwischentöne“ im Deutschlandfunk hingewiesen. Denn am Sonntag war die Übersetzerin Patricia Klobusiczkys zu Gast. Die studierte Literaturwissenschaftlerin übersetzte u .a. Werke von Stéphane Hessel, Marie Darrieussecq, Lina Ben Mhenni, Helen Hessel, Louise de Vilmorin, Frances Itanioder und William Boyd. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach mit einem Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet.

Für alle, die die Sendung verpasst haben: Sie können den Betrag auf der Seite des Deutschlandfunks nachträglich online hören oder als Podcast herunterladen.

Grafik: Peter Marquardt vom Podcast lemotox - die Volksentdummung; cc-by-sa: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en unter Verwendung des Traduteca-Logos ©.

Grafik: Peter Marquardt vom Podcast lemotox – die Volksentdummung; cc-by-sa: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en mit Traduteca-Logo ©.

In Zukunft werden wir in der neuen Rubrik dem „Traduteca Podcast-Tipp“  regelmäßig auf interessante Sendungen hinweisen, die online zur Verfügung stehen. Wir wünschen beim Hören viel Vergnügen!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film, TV & Radio

Traduteca Radio-Tipp

Pünktlich zum Start ins Wochenende noch der Traduteca Radio-Tipp. Am Sonntag ist die Übersetzerin Patricia Klobusiczky zu Gast in der Sendung „Zwischentöne“ des Deutschlandfunks.

Traduteca Radio-Tipp

Die studierte Literaturübersetzerin war zunächst zehn Jahre als Lektorin für die Rowohlt Verlage tätig, bevor sie als freie Lektorin und Übersetzerin zu arbeiten begann. Seit 2006 übersetzt sie Texte aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche. Dazu gehörten u.a. Werke von William Boyd, Stéphane Hessel, Louise de Vilmorin, Frances Itani, Helen Hessel, Lina Ben Mhenni oder Marie Darrieussecq. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach mit einem Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet. Des Weiteren war sie 2006/2007 sie Lehrbeauftragte an der FU Berlin für den Masterstudiengang Angewandte Literaturwissenschaft und leitete Workshops im Auftrag des Deutschen Übersetzerfonds.

Wir freuen uns auf eine spannende Sendung!

Traduteca wünscht ein erholsames und interessantes Wochenende!

Sonntag, 19.01.2014 um 13:30 Uhr – Deutschlandfunk

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film, TV & Radio

Die Fedcon 2013 – 3. Tag

Im Gegensatz zum Tag vorher tat sich am 3. Tag der diesjährigen FedCon unter sprachlichen Gesichtspunkten recht wenig. Was sehr schade ist, denn Vorträge wie der des Raumfahrtingenieurs Rainer Kresken, Waren Menschen auf dem Mond?, oder dem Physiker Hubert Zitt waren interessant und spannend. Und  wer schon einmal auf der FedCon war, kennt auch Co-Moderatorin Nessi, die wieder mit dem Beitrag Bernd das Brot goes SciFi alle zum Lachen bringen konnte.

Traditionell ist der Samstag auch der erste Tag auf jeder FedCon, an dem sich die Fans von den anwensenden Gaststars Autogramme holen können. Daher fanden es erst später am Tag Panels statt, u.a. mit Linda Park und Makrk Allen Shepherd. Also blieb neben den oben genannten sowie weiteren Vorträgen, die z.T. zeitgleich liefen, genug Zeit, um sich einmal auf dem Con-Gelände umzusehen. Da gab es den Händlerraum, der nach der profitgierigen Spezies der Ferengi auch liebevoll als Ferengi Marketplace bezeichnet wird, die ArtShow, in der von Fans gemalte Bilder ausgestellt werden, verschiedene kommerzieller Stände, z.B. von Paramount Deutschland oder dem Pay-TV-Sender SyFy. Auf SyFy laufen oft Wiederholungen aller Star-Trek-Serien, aber frisch aus den USA importierte Serien wie die dienstags laufende Serie Defiance, die auf der FedCon mit einem eigenen Stand beworben wurde, oder auch das nicht mehr ganz so neue Warehouse 13.

Während der Autogrammstunde erzählte  Patti Yasutake (Schwester Ogawa in Star Trek: The Next Generation), die japanische Wurzeln hat, dass ihr Muttersprache Englisch sei, sie aber die Grundstrukturen der japanischen Sprache erlernt hätte und mit ein wenig Übung auch recht gut sprechen könne. Ihr asiatischen Wurzeln zeigen sich u.a. in ihrer Freundlichkeit und Bescheidenheit. Da sie das erste Mal auf einer FedCon war, war ihr Auftritt einer der Highlights dieses Wochenendes.

Weiterhin viel Spaß auf der FedCon wünscht der Übersetzerblog von Traduteca.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Film, TV & Radio, Star Trek

Übersetzen und Star Trek – Teil 2: Die Grenzen des Universalübersetzers

Aufmerksamen Zusschauern der Star Trek-Folgen ist die Bedeutung des Universalübersetzers nicht entgangen. Er sorgt dafür, dass sich Spezies, die verschiedene Sprachen sprechen, verstehen und miteinander kommunizieren können. (Siehe auch „Universalübersetzer“ in unserer Star-Trek-Serie.)

Doch auch der Universalübersetzer stößt an Grenzen, so geschehen in der Folge Darmok der Serie Raumschiff Enterprise – Die nächste Generation. Captain Picard und seine Mannschaft treffen hier auf ein Schiff der Tamarianer, einer bislang kaum bekannten Spezies. Doch die Kommunikation klappt auch jetzt, fast 100 Jahre nach dem ersten Kontakt mit ihnen, alles andere als reibungslos. Denn der Universalübersetzer ist zwar in der Lage, die Worte als solche zu übersetzen, aber ihr Sinn bleibt ungewiss.

Erst im Verlauf der Folge findet Counselor Troi, die Schiffspsychologin, heraus, dass die Sprache der Tamarianer auf Metaphern basiert. So steht die Metapher „Shaka, als die Mauern fielen“ für „einen Fehlschlag erleiden“. Es stellt sich auch heraus, dass die Metaphern auf der tamarianischen Mythologie basieren, die kein Teil der Programmierung des Universalübersetzers ist. Es ist wohl darauf zurückzuführen, dass er deshalb zwar die Worte als solche, nicht aber ihren Sinn widergeben kann.

Die Problematik dieser Episode erinnert teilweise an maschinelle Übersetzungen in unserer heutigen Zeit. Hier ist es bisher auch so, dass zwar die Worte des Ausgangstexts übersetzt werden, aber diese oftmals nur teilweise bis gar keinen Sinn ergeben. An dieser Stelle passiert dasselbe wie in der oben beschriebenen Star-Trek-Folge: Ein Mensch kümmert sich darum, die zunächst sinnlos erscheinende Übersetzung so zu bearbeiten, dass sie am Ende einen Sinn ergibt. Ohne menschliches Zutun funktionieren Übersetzungen nicht. Deshalb ist es sinnvoll, sich in der Gegenwart einen Übersetzer zu leisten – so wie der Captain der Enterprise sich ganz bestimmt darum kümmert, die Metaphern der tamarianischen Sprache und deren Bedeutung in den Universalübersetzer einzugeben.

Freuen Sie sich auf weitere Beiträge zum Thema Star Trek in unserem Traduteca-Mai-Spezial im Übersetzer-Blog!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Übersetzen, Film, TV & Radio, Maschinelle Übersetzung, Star Trek

Die Fedcon 2013 – 2. Tag

Unter sprachlichen Aspekten war am zweiten Tag der FedCon 22 einiges los. Insbesondere in Bezug auf die anwesenden Schauspieler gibt es viel zu erzählen.

Linda Park spielte Hoshi Sato

Zunächst stand, wie gestern bereits berichtet, das Panel – also die Frage-Antwortstunde – mit Linda Park an. Sie war ein interessanter Gast, der gerne auf die vielen Fragen des Publikums antwortete, ausführlich, aber nicht zu lang. Auf die Frage eines Fans, wo sie denn aufgewachsen sei, antwortete die Schauspielerin, sie sei in Südkorea geboren, aber schon als kleines Mädchen in die USA gekommen. Neben Englisch, so berichtete Linda Park, hätte sie von ihren Eltern auch Koreanisch gelernt. Da Südkoreaner viel Wrt aufs Geldverdienen legten, hätten ihr ihre Eltern zumindest Entschlossenheit und harte Arbeit zum Erreichen ihrer Ziele im Leben mit auf den Weg gegeben, Eigenschaften, die ihr auf ihrem beruflichen Weg geholfen haben.
Außer Englisch und Koreanisch spricht die Schauspielerin auch noch etwas Französisch, das wohl wieder besser würde, wenn sie einige Zeit in Frankreich wäre. Gerne würde sie auch noch mehr Sprachen sprechen. Welche sie genau meinte, erwähnte sie allerdings nicht.
Auf die Frage, ob ihr ihr bikultureller und zweisprachiger Hintergrund dabei geholfen hätten, die Rolle der Hoshi Sato auszufüllen, beantwortete sie mit ja, weil sie es gewohnt sei, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren. Für die Rolle musste Linda mehrere Star-Trek-Sprachen, u.a. Klingonisch, lernen, was ihr dadurch erleichtert wurde, dass sie es durch Englisch und Koreanisch bereits gewohnt war, Laute in verschiedenen Bereichen im Mund auszusprechen. Allerdings musste sie auch verstehen, was sie in der jeweiligen Star-Trek-Sprache sagte, um die Worte entprechend mit Emotionen, Gestik und Mimik unterlegen konnte. Außerdem wurde sie während der Dreharbeiten immer verbessert, wenn sie etwas falsch sagte.
Insgesamt war es schönes und interessantes Panel.

Mark Allen Shepherd (Morn)

Nicht ganz unerwartet kam der linguistische Aspekt auf dem Panel von Mark Allen Shepherd. Immerhin spielte er den wohl beliebstesten wiederkehrenden Nebendarsteller ohne Sprechrolle in der dritten Star-Trek-Serie, Star Trek: Deep Space Nine. In 91 Deep-Space-Nine-Folgen sowie jeweils einem Gastauftritt in Star Trek: The Next Generation und Star Trek: Voyager sprach er nicht einziges Wort – zumindest in den englischsprachigen Folgen nicht. In der deutschen Synchronisation bekam er immerhin zwei Sätze in der Episode „Der Plan des Dominion“ (Staffel 2 Folge 26), die im Original nicht vorkommen: „Ach, äh…“ und „Dann nicht.“ Ein Running Gag war allerdings, dass andere Besatzungsmitglieder von Deep Space Nine immer wieder sagten, Morn rede wie ein Wasserfall. Mark Allen Shepherd erzählte auch, er wäre nie im Abspann erwähnt worden. (Anm. v. Traduteca: Immerhin war Morn so wichtig, dass er eine eigene Folge bekam, nämlich Wer trauert um Morn?“ (Engl.: Who mourns Morn?, Staffel 6, Folge 12), wobei engl. to mourn auf Deutsch trauern bedeutet.)
Schön waren auch die 10 Lieblingssätze von Morn, wenn er etwas gesagt hätte, die Mark Allen Shepherd zum Besten gab – auf Deutsch! Da er seit 2002 in Deutschland lebt, spricht er auch einigermaßen Deutsch.
Sonst noch erwähnenwert ist, dass er mit seiner deutschen Frau und den beiden Kindern auf der Con war. Seine Kinder kamen zwischendurch auch auf die Bühne. Mark Allen Shepherd erzählte auch viel zum Thema Umweltschutz und Biodiversität, meinte aber kurz darauf, dass er da wäre, um die Fans zu unterhalten und nicht zu predigen. Trotzdem scheint Umweltschutz ein wichtiges Thema für den Schauspieler, die heute Tai Chi und Qi Gong unterrichtet, sehr wichtig zu sein.
Wie sehr der Schauspieler an morn hängt, zeigt auch das folgende Video, das er selbst erstellt hat:

Star Trek in wissenschaftlichen Arbeiten

Einen interessanten Vortrag hielt Stephanie Esser zu Star Trek in der Wissenschaft. Der sprachliche Aspekt spielte hier eine untergeordnete Rolle, da die großen Themen eindeutig Politik, Sex und Technik/Naturwissenschaften waren. Der linguistische Ausflug in diesem Vortrag wies darauf hin, dass Star-Trek-Fans wohl schon in den 70er Jahren – der genannte Artikel stammte aus dem Jahr 1978 – einen eigenen Slang entwickelt hatten. Hervorgehoben wurde, dass wohl die Trekker die echten Fans wären und sich die Trekkies als „Unwissende“ zu erkenen geben würden. Aus dem Publikum kam hier der Einwurf, dass das im Deutschen wohl anders ist, da vermutlich die Ausprache von Trekker bereits anders belegt nämlich mit Trecker wie Traktor.
Stephanie Esser stellt noch heraus, dass Star-Trek-Fans bestimmte Abkürzungen verwenden, z.B. Con für Convention oder -zine in Neuschöpfungen wie Fanzine, also einem Magazin für Fans.
Wer hier noch genauer nachlesen, der betreffende Artikel heißt Star Trek Lives: Trekker Slang (1978).

Weiterhin viel Spaß auf der FedCon wünscht der Übersetzerblog von Traduteca.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Film, TV & Radio, Sprache, Star Trek

Übersetzen und Star Trek – Teil 1: Der Universalübersetzer

Star Trek zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass es sich Themen annimmt, die in anderen Science-Fiction-Serien nur eine kleine oder keine Rolle spielen. Dazu gehört auch auch die Frage, wie die verschiedenen Spezies in den Serien und Filmen miteinander kommunizieren. Dass alle das Englische der Erde sprechen, ist nicht anzunehmen.

In StarTrek bedienen sich die Macher daher eines kleinen Tricks, vielmehr eines Geräts namens Universalübersetzer, auch Universaltranslator genannt.  In diesen sind die Grundstrukturen bekannter Sprachen einprogrammiert. Bei Gesprächen mit Angehörigen anderer Spezies wandelt er die Sprache des Sprechenden in die des Gegenübers um. Dazu gehört auch die Dämpfung der Heimatsprachen der Sprechenden, sodass nur noch die gedolmetschte Version zu hören ist. Zudem bleiben die Stimmcharakteristika erhalten, sodass Emotionen wie Zorn, Wut, Freude oder Trauer auch in der gedolmetschten Fassung immer noch transportiert werden.

Neben dem reinen Dolmetschen bekannter Sprachen kann der Universalübersetzer auch Matrizen bislang untbekannter Sprachen erstellen. Dazu benötigt er umfangreiches Sprachmaterial.  Das einfachste Mittel zur Erlangung diesen Materials ist, die Leute reden zu lassen. Der Universalübersetzer nimmt diese Informationen auf, analysiert es und erzeugt daraus eine Übersetzungsmatrix. Mit dieser ist es dann möglich, mit den Sprechern dieser neuen Sprache zu kommunizieren.

Interessant ist die auch Tatsache, dass sich der Universalübersetzer in der Zeitlinie des Star-Trek-Universums entwickelt. So ist der Universalübersetzer im 22. Jahrhundert – zur Zeit der fünften Serie Star Trek: Enterprise – noch ein etwa taschenlampengroßes Gerät. Im 23. Jahrhundert, zu Zeiten des berühmten Captain Kirk, sieht der Universalübersetzer wie ein aufklappbares Handy aus, während er im 24. Jahrhundert schon so klein ist, dass er bei der Sternenflotte im Kommunikator integriert ist.

Bei anderen Spezies hat der Universalübersetzer andere Bauformen. Bei den Ferengi, einer nur nach Profit strebenden Spezies, sitzt er etwa direkt im Ohr.

Eines scheint in der Star-Trek-Zeit immer noch so zu sein wie heute: Übersetzen und Dolmetschen wird gerne verwechselt. Sonst würde der Universalübersetzer eher Universaldolmetscher heißen, denn seine Aufgabe ist es ja – wie bei Dolmetschern heute – die gesprochene Sprache zu übertragen und nicht wie beim Übersetzen die geschriebene.

Folgen Sie unserem TradutecaÜbersetzer-Blog-Spezial im Mai!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Übersetzen, Film, TV & Radio, Maschinelle Übersetzung, Star Trek

Die FedCon 2013 – 1. Tag

Die FedCon, über die wir ja bereits berichtet haben, unter sprachlichen Aspekten zu betrachten ist eine ganz neue Erfahrung nach fast 20 Jahren jährlicher Teilnahme an diesem Event. Und es ist tatsächlich erstaunlich (oder vielleicht auch nicht), wie viel die FedCon mit Sprache zu tun hat.
Da sind zum einen die Gaststars, Schauspieler aus verschiedenen Science-Fiction-Serien. Es sind nicht nur Schauspieler aus den Star-Trek-Serien, sondern dieses Jahr beispielsweise auch aus Babylon 5, Fringe oder Farscape. Die Schauspieler sprechen bis auf ganz wenige Ausnahmen Englisch. Aber wer im Publikum ein wenig Englisch versteht, hat in den Panels mit den Schauspielern viel Spaß an deren Anekdoten, Geschichten, Witzen und immer häufiger auch künstlerischen Einlagen wie etwa Gesangseinlagen. In jedem Panel gibt es auch die Möglichkeit, dem jeweiligen Gaststar Fragen zu stellen, auf Englisch natürlich. Sehr schön ist es, dass die Fans diejenigen unterstützen, deren Englisch nicht so gut ist, Kindern wie Erwachsenen. Das passt zur Atmosphäre der Convention.
Da gerade vom Publikum die Rede ist, auch das ist international. Neben deutschen Fans sind auch Gästen aus dem inner- und außereuropäischen Ausland angereist. Die Niederlande, Belgien, Spanien, Großbritannien, Frankreich oder auch die USA sind nur einige der vertretenen Länder.
Daher wundert es auch nicht, dass die Informationen im Programmheft sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angegeben sind. Dasselbe gilt auch für Sicherheitsvorschriften und andere Mitteilungen, die während der Veranstaltungen herausgegeben werden. Auch der Händlerraum, wo die Fans Fanartikel ihrer Lieblingsserien erwerben können, gibt es neben deutschen auch ausländische Händler, die oft auch englischsprachige Artikel anbieten, sodass auch hier viel Englisch gesprochen wird.

Da Traduteca sich dieses Jahr mit den sprachlichen Facetten der FedCon befasst, passt es sehr gut, dass einer der Gaststars Linda Park heißt. Sie spielte in der 5. Star-Trek-Serie , Star Trek: Enterprise, die Kommunikationsoffizierin Hoshi Sato spielt. Hoshi ist von Beruf Linguistin und soll die Crew des Schiffes bei der Kommunikation mit anderen Spezies, etwa den Klingonen, unterstützen. Vom Panel mit Linda Park berichten wir u.a. im zweiten Teil des FedCon-Berichts.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Film, TV & Radio, Star Trek

Traduteca goes FedCon

Im Rahmen unseres Mai-Specials zum Thema Star Trek, haben wir beschlossen in diesem Jahr die FedCon aufzusuchen.

Für alle nicht Eingeweihten: Die Federation Convention oder kurz FedCon ist eine seit 1992 jährlich satt findende deutsche Convention zu den Themen Science Fiction, Fantasy und Mystery mit dem Schwerpunkt Star Trek. Die aktuelle XXII FedCon findet vom 9. bis zum 12. Mai 2013 in Düsseldorf statt.

Wir dachten uns, wo könnten wir besser mit unserer Themensuche für unser Blog-Special beginnen, wenn nicht hier, unter all den Trekkies, den wahren Experten, wenn es sich um das Star-Trek-Universum dreht. Also heißt es heute für uns: Los geht’s und auf zur FedCon!

Freuen Sie sich also in den nächsten Tagen im Übersetzer-Blog von Traduteca auf unsere Berichte direkt von der Convention und interessante Beiträge aus den unendlichen Weiten des Star-Trek-Universums.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film, TV & Radio, Star Trek

„SciFi-Nacht“ auf TELE 5 – Traduteca TV-Tipp

Morgen ist es endlich soweit und „Star Trek – Into Darkness“ kommt in die deutschen Kinos. Die treuen Fans werden sich dann sicherlich bereits an der Kinokasse eingereiht haben.

Der Fernsehsender TELE 5 widmet diesem Event eigens eine „SciFi-Nacht“ und startet damit seine große Star Trek Offensive. Den Beginn macht ein Spezial zur Deutschlandpremiere des letzten Star Trek Films. Die Moderatorin Bettina bietet einen Rückblick, mit einem Besuch der Pressekonferenz und exklusiven Interviews mit den Hauptdarstellern. Und auch danach geht es im Programm weiter mit Star Trek. Ab 20:15 muss die Crew der Voyager in der Doppelfolge „Das Tötungsspiel“ ein neues Abenteuer bestehen. Um 22:15 können sich dann erst mal die Fans der Sci-Fi-Serie Battlestar Galactica freuen: Der Sender zeigt die Pilotfolge in HD. Und als letztes Highlight für Trekkies, feiert um 02.10 Uhr der Animationsfilm „Star Trek – The Next Animation“ von John Thienel TV-Weltpremiere.

Zusätzlich bietet der Onlineauftritt des Senders ein eigenes Online-Special.

Donnerstag, 9. Mai 2013 ab 20:00 Uhr – TELE 5

Der TradutecaÜbersetzerblog wünscht viel Spaß beim Fernsehen!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Film, TV & Radio, Star Trek